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Workshop: Navigating the inner emotional landscape in a globalized world

Einladung zum Workshop Navigating the inner emotional landscape in a globalized world „Die wirtschaftlichen Fundamental-Daten in Deutschland sind sehr gut, gleichzeitig ist die Bevölkerung unfassbar schlechter Laune“ (Tarek Al-Wazir). Es ist anzunehmen, dass die verunsichernden Rahmenbedingungen unserer globalisierten Existenz eine zentrale Rolle dabei spielen. Politische Systeme und internationale Beziehungen zwischen Nationen, die viele Jahre durch recht vorhersagbare Allianzen eine gewisse Balance und Sicherheit vermittelten, werden plötzlich er-schüttert; weitere Unruheherde sind der Klimawandel mit seinen heißen Sommern, die Dürre, künstliche Intelligenz und Digitalisierung sowie der damit verbundene Wegfall vieler Arbeitsplätze.
 
Ob für unsere Haltung zu Geflüchteten oder zu einem der anderen, aktuellen Aufreger-Themen: wichtig ist zu verstehen, was in unserem Gehirn passiert, welche Rolle der Unterschied von Bewusst-Unbewusst spielt und welche Auswirkungen das auf unsere Reaktion und Interpretation der Situation hat.
 
Der Workshop hat das Ziel, durch ein Verständnis neurobiologischer Zusammenhänge dazu beizutragen, dass wir bereit sind, uns mit Offenheit, Zuversicht und Engagement in unbekanntes Terrain zu bewegen und nicht in einem Defensivmodus mit Gefühlen des Überwältigtseins, der Hilflosigkeit und Angst hängen bleiben.  
 
Interkulturalisten bringen für dieses Verständnis von Zusammenhängen hervorragende Voraussetzungen mit, denn sie kennen die nötigen Qualitäten für eine öffnende Kommunikation, für Kontakt und Zusammenarbeit mit anderen Kulturen.   Abschließend möchten wir mit den TeilnehmerInnen die spannende Schnittstelle zwischen interkultureller Kompetenz, Empathie und Ethnozentrismus im Umfeld komplexer ‚Large-System-Changes‘ erforschen und uns mit den Anwendungsmöglichkeiten dieses Wissens im Umfeld interkultureller Trainings vertraut machen.  
 
Inhalt Folgenden Themen werden behandelt:  Wie funktioniert die Wechselwirkung zwischen Verstand, Gehirn und Kultur?  Tiefenkultursyndrom: Unbewusste „Kulturgefühle“ in Individuum, Gruppe, Unternehmen/Community  Wie ich auf der individuellen Ebene dem Abrutschen in Existenzangst („Amygdala hyjacks“) entgegenwirken kann.  Individuelle und kollektive Emotionsstrategien in multikulturellen Organisationen
 
Format Interaktive Präsentation, Austausch, Gruppenübungen, Reflexion
 
Moderator/innen:

 

Eva Röttgers, Diplom Pädagogin, seit 30 Jahren in der Führungskräfte-Entwicklung als Coach und Beraterin von Teams und Organisationen in den verschiedensten kulturellen Kontexten. Ein neuer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Prozessbegleitung bei der Transformation von hierarchisch geprägter Zusammenarbeit hin zu agil-kollegialen, interdisziplinären Kooperationsformaten.
 
Patrick Schmidt: Diplom Psychologe, gebürtiger US-Amerikaner, ist seit über 25 Jahren Berater und Trainer für deutsch-U.S. Geschäftsbeziehungen. 5 Jahre lang war er Mitglied und Vorsitzender des Vorstandes von SIETAR-Europa. Autor und Chefredakteur der Zeitschrift SIETAR-Europa Journal.

 

Termin: 29. März 2019 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: mainhaus Stadthotel Frankfurt - Hotel und Restaurant Kolpinghaus Frankfurt GmbH - Lange Str. 26 - 60311 Frankfurt am Main – www.mainhaus-frankfurt.de

 

Kosten:

SIETAR-Mitglieder: 180,00 € + 60,00 € Tagungspauschale* jeweils zzgl. MwSt.
 
Nicht-Mitglieder: 280,00 € + 60,00 € Tagungspauschale* jeweils zzgl. MwSt.

 

Organisatorisches:

In der Tagungspauschale sind Seminargetränke/Pausenverpflegung und das Mittagessen enthalten.
 
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung mit Kontoverbindung für die Überweisung des Teilnahmebeitrags. Die Teilnahme ist erst möglich, wenn der Betrag auf unserem Konto eingegangen ist.
 
Da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, wird die Anmeldung nach Eingang (Datum Poststempel, Datum FAX) bearbeitet. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2019. Kostenfreie Stornierung nehmen wir bis 28.02.19 entgegen.