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Drei Fragen an Prof. Dr. Daniel Ittstein

von SIETAR Deutschland

Prof. Dr. Daniel Ittstein ist derzeit Professor for International Management and Economics an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Basierend auf den Studien der Finanzwirtschaft und des Internationalen Managements beschäftigt sich Herr Ittstein seit nunmehr 20 Jahren sowohl forschend als auch praktisch, aus einer Profit- wie auch Non-Profit Perspektive, im Rahmen von kleineren wie auch sehr großen Organisationen mit internationalen Managementfragen. Sein regionaler Schwerpunkt ist hierbei Asien.

 

1) Was ist Ihr interkultureller Themenschwerpunkt? Woran forschen Sie gerade?

Mein Themenschwerpunkt liegt im Bereich Interkulturelles Management, meine Forschungsthemen sind Interkulturalität und Digitalisierung."

 

2) Mit welchen Herausforderungen sieht sich die interkulturelle Forschung im Jahr 2018 konfrontiert? Welche Relevanz/welchen Impact hat sie heute?

Meiner Ansicht nach gibt es keine spezifische Herausforderung, die nur im Jahr 2018 bestehen würde.

Aber Themen, die relevant sind: Paradigmenwechsel in der Interkulturalitätsforschung weiterhin treiben; zunehmende Kooperation mit asiatischen, afrikanischen, lateinamerikanischen Forschern; zunehmende Öffnung des Forschungsfelds und vermehrte Kooperation mit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik; Digitalisierung."

 

3) Was wäre Ihrer Meinung nach die wirksamste Methode, die Akzeptanz für Interkulturalität in der deutschen Gesellschaft zu erhöhen?

Relevanz herstellen indem man (mehr) zuhört und breiter denkt. Die Wissenschaft muss sich entsprechend noch deutlich mehr öffnen und gemeinsam mit Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft relevante Lösungen entwickeln."